Kategorie: Region

Bewusstsein macht die Welt viel schöner

Die Welt ist schön, das ist meine Einstellung, allen Widrigkeiten zum Trotz. Ich bin mir stark bewusst, dass ich in der Schweiz gegenüber vielen anderen Menschen grosse Privilegien habe und dass das viele Leid auf der Welt auf keinen Fall einfach verdrängt und vergessen werden darf. Trotzdem finde ich es wichtig, sich selbst bewusst zu machen, was die Welt, nebst all den negativen Dingen, schön und das Leben lebenswert macht.

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Die Schweiz: Entwicklungsland oder Entwicklungshilfeland?

In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Schweizer etwa so reich wie die heutigen Nigerianer. Belp finanzierte seinen «Wirtschaftsflüchtlingen» die Auswanderung über den Ozean. In Industriebetrieben schuftete man 13 bis 14 Stunden. Zum Teil arbeiteten auch Kinder so lange. Eine Hungersnot anfangs des 19. Jahrhunderts raffte über 5% der Appenzeller Bevölkerung hinweg. In unserer Region stand es besonders schlecht: Das Amt Schwarzenburg wurde als «bernisches Irland» verspottet.

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Der Tod wird totgeschwiegen

«Man sollte zwei Dinge mitbringen: grosse Ohren und viel Zeit», beschreibt Ursula Ohnewein ihre Aufgabe. Durch Zuhören und Zeit miteinander verbringen erhält man die Ideen, wie aus der verbleibenden Zeit eine gute wird. «Es geht also nicht um Sterbebegleitung, sondern um Lebenshilfe», fasst sie zusammen.

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«Gut alt werden» anstatt Anti-Aging

Der Begriff «Anti-Aging» stört mich, weil er suggeriert, dass man etwas gegen das Altern unternehmen müsste. In der Praxis meines Frauenarztes bin ich auf «Better Aging» (deutsch: «besser altern») gestossen.

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Sagenhaftes Gantrisch

Radwandern durch mystische Landschaften anhand der Geschichten, Legenden und Sagen der Region Gantrisch. Mit dem Projekt «Sagenhaftes Gantrisch» entsteht in Zusammenarbeit mit Bern Welcome die erste inszenierte Radwanderroute im Naturpark. Die neue touristische Attraktion ist eine von fünf neuen E-Bike-Routen innerhalb der Destination Bern und soll den nachhaltigen Tourismus fördern. Lancierung ist im August 2021.

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Neuer Routenführer für den Winter

Schnee knirscht unter dem Gewicht des eigenen Tritts, glitzert in der weissen Landschaft, stiebt durch die Luft. Weit weg sind Rummel und Betriebsamkeit, ganz nah die Elemente der Natur. Der Winter im Gan-trisch ist magisch!

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Einkaufen mit der Gantrisch Card

Die GantrischPlus AG lanciert zusammen mit einer breiten Trägerschaft und der Mobiliar Generalagentur Belp eine Geschenkkarte für unsere Region. Diese entspricht einem steigenden Bedürfnis nach kurzen und persönlichen Verkaufswegen.

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Schule im Kanton Bern

Ein Kind geht zur Schule: Nicht überall ist dies selbstverständlich, und selbst im Kanton Bern sah es nicht immer so aus. Inzwischen gehört das Schweizer Bildungssystem sogar zu den Trendsettern.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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