
Gewerbe in der Region wird überlebensfähiger
Nicole Mühlestein aus Belp startete ursprünglich einen anderen Berufsweg im Bereich Gesundheit. Diesen brach sie ab und bildete sich hoch bis zur Landwirtin mit Meisterprüfung.

Nicole Mühlestein aus Belp startete ursprünglich einen anderen Berufsweg im Bereich Gesundheit. Diesen brach sie ab und bildete sich hoch bis zur Landwirtin mit Meisterprüfung.

Früher waren es einzelne Gruppen und Organisationen, die sich spezifisch für ihren Bereich in der Region eingesetzt haben. Philipp Mösch ist seit jeher einer davon. Mit dem Naturpark Gantrisch ist jetzt ein gebündeltes Auftreten möglich, das viel mehr Kraft hat. In der Region aber auch ausserregional. Das bringt mit sich, dass vieles einfacher ist.

Seit Oktober 2015 bewirtschaftet und unterhält die Gemeinde Köniz die Wasserversorgung Oberbalm. Im Rahmen der technischen Integration werden nun verschiedene bauliche Massnahmen und Anpassungen nötig.

Mehrere Hundert Menschen jeden Alters laufen jeweils am dritten Augustsonntag eine zehn Kilometer lange Runde um Wattenwil. Zahlreiche Freiwillige setzen sich seit Jahren für diesen Anlass ein.

Es ist Frühling und schon bald werden die ersten Rehgeissen ihre Rehkitze in die Felder der Landwirtschaft setzen. Die Rehkitze sind dort gut geschützt vor natürlichen Feinden, denn sie geben noch keinen Körpergeruch ab und sind so für die Fressfeinde kaum auffindbar. Was in der Natur gut funktioniert, ist aber kein Schutz vor den Mähmaschinen. Werden die Felder gemäht, sind die Rehkitze dem Mähwerkzeug schutzlos ausgeliefert.

«Petra», «Sabine», «Tomris», «Bianca» und einige mehr – diesen Winter zogen gleich mehrere Sturmtiefs über die Schweiz und weckten Erinnerungen an «Burglind». Wie erging es unseren Wäldern bei diesen «Starkwindereignissen», wie es im Fachjargon heisst?

Auf der Erde werde es eng, doch Platz habe es genug: Ruth Sutter ist überzeugt, dass viele Landflächen an glückliche Hobbygärtnerinnen und -gärtner vermittelt werden können. Ihre Website hilft Suchenden, zueinander zu finden.

Zum vierten Mal vergaben der Naturpark und die Wirtschafts-Vision Gantrisch den Innovationspreis. Das Hotel Schloss Gerzensee bot den würdigen Rahmen für eine Verleihung, deren Preisträger weit über die Parkgrenzen hinaus Beachtung verdienen.

«Wir hören nicht auf, zu spielen weil wir alt werden, wir werden alt, wenn wir aufhören zu spielen», schrieb der amerikanische Schriftsteller Oliver Wendel Holmes. Spielen verwischt die Grenzen zwischen Jung und Alt, zwischen Arm und Reich oder zwischen damals und heute. Davon erzählt das Spielzeugmuseum in Wattenwil.

Wenn die Körner in den Mühlen ankommen, wird der Rest des Getreides meist als Liegeunterlage im Stall genutzt, wo es früher oder später zu Mist wird. Doch dieses Nebenprodukt der Lebensmittelproduktion verfügt über ausgezeichnete Eigenschaften. Erich Brand aus Niedermuhlern macht sich diese zunutze und hat damit ein einzigartiges Haus konstruiert.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.