
Alles voll Korn
Die Schaumühle in Längenbühl zieht nach ihrem ersten Jahr eine positive Bilanz. Zudem wartet die Dittligmühle mit vielen Neuerungen auf.

Die Schaumühle in Längenbühl zieht nach ihrem ersten Jahr eine positive Bilanz. Zudem wartet die Dittligmühle mit vielen Neuerungen auf.

Am 12. Februar hat der Bundesrat seine Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) verabschiedet. Darin versucht er, sowohl den Interessen der Landwirte wie auch den Anliegen der Bevölkerung nachzukommen. Die Umweltbelastung sowie der Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen sollen reduziert, die Effizienz der Betriebe gestärkt und der Mehrwert der landwirtschaftlichen Produkte besser zur Geltung gebracht werden.

Oft trügt die Idylle vom heimeligen Bauernhof: Mehrere Generationen unter einem Dach und Druck von aussen können Landwirte zur Verzweiflung treiben. Umso wichtiger, dass sie sich rechtzeitig Hilfe bei einer Vertrauens- oder Fachperson holen.

Für Marianne und Röbi Haeni ist Landwirtschaft eine Frage der Haltung. Wie man mit den Lebenskräften von Tier, Pflanze, Boden und Mensch umgeht und sie aus dem Potential des Standortes weiterentwickelt. Seit 32 Jahren bewirtschaften sie den «Steiacher» in Guggisberg deshalb biodynamisch.

Auf dem neuen FoodTrail Gan-trisch erfahren Geniesser, warum das Korn bei uns noch Gold wert ist. Nebenbei gibt es vieles zu entdecken: wunderbare Landschaften, interessante Produzenten und regionale Produkte. Die genussvolle Schnitzeljagd im oberen Gürbetal feiert Anfang Sommer Premiere.

Für die Gewissheit über die Herkunft der Produkte greifen Konsumentinnen und Konsumenten gerne tiefer in die Tasche. Lohnen sich also Zertifizierungen und Labels für die Produzentinnen und Produzenten?

In den Spezialitäten, die mit dem Produktelabel des Naturparks Gantrisch ausgezeichnet sind, steckt viel Park drin: Mindestens 80 Prozent der Zutaten stammen aus dem Parkgebiet und auch die Wertschöpfung findet zu mindestens zwei Dritteln dort statt.

Die vor knapp fünf Jahren gegründete IG Alpmilch kommt ihrer eigenen Käserei immer näher. Profitieren sollen Bauern und Betriebe der Region.

Der Kirchenthurner Landwirt Adrian Wenger pflanzt etwas Besonderes an: Quinoa, das kein Getreide und damit auch für Allergiker gut verträglich ist. 10’600 Menschen folgen ihm dabei auf Instagram.

Als erster Koch der Region wird Patrick Germann aus Schwarzenburg in die Vereinigung
«Jeunes Restaurateurs» aufgenommen. Für ihn und seine Partnerin Franziska Ilg gehört zu Genuss auch Nachhaltigkeit, zu Tradition auch Innovation.
Vieles liegt im Auge der Betrachterin. Doch wenn Peter Zbinden das Leben durch seine Linse betrachtet, entstehen spannende Beobachtungen über die einzelnen Generationen hinweg. Gut belichtet dank seiner respektvollen Haltung, scharf getroffen durch seine Lebenserfahrung und fein säuberlich bearbeitet, weil es nun bald 100 Jahre her ist, seit sein Vater «Foto Zbinden» eröffnet hat.
Aus einem lockeren Stammtisch wurde ein Verein, aus einer Idee ein Fest, aus ehemaligen Schulkollegen eine engagierte Truppe: Die «Baumer Gielä» prägen mit ihrer «Hiubi Chiubi» das Dorfleben und bleiben dabei ihren Wurzeln treu. Die beiden Vorstandsmitglieder Sven Hunziker und Nick Bartenbach geben Einblicke ins Vereinsleben.
Eine Mutter gibt ihr drei Wochen junges Baby einem fremden Mann in die Arme. Er und seine Frau sind fortan dessen Eltern. 35 Jahre später macht sich die
adoptierte Frau erstmals auf die Suche nach ihrer Herkunft. Eine Geschichte über Behördenversagen, aber auch über Verbundenheit über Kontinente und Jahrzehnte hinweg.
Seit vier Jahren schiesst der zusammen mit einem Bruder und drei Schwestern auf dem elterlichen Bauernhof in Riggisberg aufgewachsene Stefan Rüegsegger seine Tore für den HC La Chaux-de-Fonds. Wie lange er noch die Farben der Neuenburger tragen wird, steht in den Sternen. Rüegseggers Vertrag läuft Ende Saison aus und torgefährliche Zweiweg-Stürmer sind eine rare Spezies und deshalb sehr gefragt.
Italienerinnen, Tamilen oder Türkinnen in der Schweiz sind oft schon jahrzehntelang auch Schweizer Bürgerinnen oder Schweizer Bürger. Kinder mit familiären Wurzeln in Albanien, Afghanistan oder Eritrea sind an den Schulen in Toffen, Guggisberg oder Plaffeien die Klassenkameraden von Andreas und Finn, von Anna und Sophie. Wer seit vielen Jahren in der Schweiz lebt, möchte sich oft auch einbürgern lassen. Doch wie funktioniert das überhaupt?
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