
Noch näher zu den Leuten
Rund 100 Personen stimmten am 6. November sämtlichen Geschäften zu. Ebenfalls wurden drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Der anschliessende Apéro bot Köstlichkeiten aus der «Schatztruhe» der Region.

Rund 100 Personen stimmten am 6. November sämtlichen Geschäften zu. Ebenfalls wurden drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Der anschliessende Apéro bot Köstlichkeiten aus der «Schatztruhe» der Region.

Sie gehören zu den Besten des Landes. Kein billiger Werbespruch, sondern ein Blick auf die vielen Auszeichnungen der Metzgerei Schwander. Dieses Jahr gewinnt sie zehn Goldmedaillen.

Nach zehn Jahren geht Ruth Gfeller in den wohlverdienten Ruhestand. Die Geschäftsleitung der Spitex Gantrisch übernimmt Wolfgang Stubner. Viel Erfahrung geht, viel Wissen kommt.

Auf Initiative des Naturparks Gantrisch trafen sich Mitte November in Schwarzenburg Planerinnen, Architekten, Gemeindemitarbeitende und die interessierte Öffentlichkeit zum ersten regionalen Forum für Baukultur und Energie. Die Tagung mit vielseitigem Programm bot viel Raum, sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen und das Bewusstsein für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, moderne Wohnraumansprüche und energetisch sinnvolle Lösungen zu schärfen.

Eine grosse Besucherumfrage auf dem Gurnigel hatte zum Ziel, das Handeln von Personen, die im Naturpark Freizeitaktivitäten ausüben, besser zu verstehen. Diese Forschungsarbeit wurde von Dr. Roger Bär der Uni Bern durchgeführt. Mit den Erkenntnissen erhofft sich der Naturpark Gantrisch, die Sensibilisierungsarbeiten wirksamer gestalten zu können.

Im Guggisberg lebten die Bauern einst in guter Nachbarschaft mit dem Kleinen Volk. Oft traten die Zwerge in Erscheinung, wenn die Leute in Not waren oder wenn sich jemand in den endlosen Wäldern verlaufen hatte. Dem Volksmund zufolge befand sich auch in den Unterbalmflühen am Laubbach ein Eingang in ihr verborgenes Reich. Dieser Höhleneingang ist heute noch zu sehen und wird nach wie vor nach seinen einstmaligen sagenumwobenen Bewohnern benannt.

In der Region Gantrisch haben Brücken nicht nur geschichtliche und bautechnische Bedeutung, sie sind vor allem auch wichtige Verbindungen zur Pflege der Nachbarschaft innerhalb des Gebiets sowie über den Kanton hinaus. Brücken verkürzen einerseits die Wege, im anderen Sinne fördern sie den Austausch in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht, aber auch ökologisch gesehen.

Wer nicht weiss, was Strassenhockey ist und wie diese typische Randsportart funktioniert, muss sich nicht grämen. Gerade einmal 19 Vereine gehören dem Schweizer Dachverband «Swiss Streethockey» an, einer davon ist der 1999 ins Leben gerufene SHC Belpa 1107. Fünf Nationalteams kämpfen um internationale Meriten, eine Frauen-Equipe, die Männer-Nationalmannschaft und drei Nachwuchsteams (U20, U18, U16).

Auf dem Platz des Tennisvereins steht der Rapper Codec O bereit, um den ersten Aufschlag für sein neues Album «Supersonic» zu servieren. Seine Augen fixieren das Netz, seine Hand fest um den Ball gelegt. In diesem Moment, voller Spannung und Erwartung – wird ihm erneut ein Ass gelingen?
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.