
Schule im Kanton Bern
Ein Kind geht zur Schule: Nicht überall ist dies selbstverständlich, und selbst im Kanton Bern sah es nicht immer so aus. Inzwischen gehört das Schweizer Bildungssystem sogar zu den Trendsettern.

Ein Kind geht zur Schule: Nicht überall ist dies selbstverständlich, und selbst im Kanton Bern sah es nicht immer so aus. Inzwischen gehört das Schweizer Bildungssystem sogar zu den Trendsettern.

Knapp 41 Jahre lang unterrichtete Johannes Josi an den Guggisberger Schulen Riedstätt und Hirschmatt. Seine Erinnerungen geben einen Einblick in die Schulwelt von früher.

Kinder von eingewanderten Familien erhalten in der Volksschule die Chance, die Sprache und Kultur ihrer Herkunftsländer zu pflegen. Die Integration fällt dadurch oft leichter.

In vielen Gemeinden war und ist die Erneuerung der Schul-Infrastruktur ein Thema. Tablets und Laptops werden angeschafft, Schulhäuser mit WLAN ausgerüstet. Kompetenzen wie Programmieren wird gemäss vieler Lehrkräfte und Schulleitungen in Zukunft zur Allgemeinbildung gehören wie Mathematik oder Deutsch.

Tagesschulen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit: Kinder werden an einem vertrauten Ort betreut, wenn ihre Eltern noch arbeiten, und geniessen dennoch Freizeit. Auch in Riggisberg ist das Projekt ein Erfolg.

Berufliche Weiterbildung, ein neues Hobby oder ein Nachdiplomstudium – Bildung ist längst nicht nur bei Kindern wichtig. Seit 55 Jahren trägt die Volkshochschule Schwarzenburg massgeblich zum Bildungsangebot der Region bei.

Lange wusste der Staat Freiburg als Eigentümer nicht, was mit der ehemaligen Kaserne am Schwarzsee passieren sollte. Aus ihrem Dornröschenschlaf erwachte diese dann 2016, als sie zum Folgestandort für das Ausbildungszentrum des Zivildienstes in Schwarzenburg wurde.

In der Gewaltfreien Kommunikation sollen alle Gewinner sein: Wenn Bedürfnisse erkannt und auf den Tisch gelegt werden können, wird manch pikante Situation entschärft.

Die von Streusiedlungen geprägte Gemeinde musste sechs von acht Schulhäusern schliessen. Ein ausgeklügeltes Transportsystem ermöglicht auch den Kindern mit den abgelegensten Wohnorten den Schulbesuch.

Gurzelen ist eine von 48 Gemeinden im Kanton Bern mit einer Basisstufe – neben Belp die bisher einzige im Naturpark Gantrisch.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.