Autor: Miriam Schwarz

Amerikanischer Spirit in Zimmerwald

Zwei US-Country-Stars, eine der besten europäischen Country-Begleit-Bands, eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte italienische Country Band am Samstag sowie der «Star aus den Highlands von Fribourg» am Freitag versprechen ein hochkarätiges Line-up zur Jubiläumsausgabe der Country-Night Zimmerwald.

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Schauplatz Klosterruine

Der Klostersommer – eine Kulturreihe in der Klosterruine Rüeggisberg – hat wiederum ein kleines, aber umso vielfältigeres Sommerprogramm zusammengestellt.

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Offene Türen für alle

Im Untergeschoss des Kirchlichen Zentrums Toffen hat seit einem Jahr das Bistro KiZe geöffnet. Hier begegnen sich Seniorinnen und Senioren, Familien, Paare und Alleinstehende. In einer persönlichen Atmosphäre wird hier Kaffee und Kuchen genossen – doch das KiZe ist mehr als nur Tea-Room. Hier begegnen sich Menschen auf Augenhöhe, egal ob einer Kirche angehörend oder nicht.

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Die «Gmüesler» von Schwarzenburg

Gibt es einen grösseren Schatz als unsere Nahrung? Wohl kaum. Der menschliche Körper ist auf eine ganze Reihe an Nährstoffen angewiesen, um richtig funktionieren zu können. Doch Lebensmittel, die diese Nährstoffe rein und in reichlichen Mengen liefern, sind keine Selbstverständlichkeit. In einer Zeit von verdichteten Böden, Monokulturen und chemischen Spritzmitteln sind nährstoffreiche Böden und damit verbunden üppige und gesunde Ernten zu einem Schatz geworden, der einem «echten» Goldschatz wahrlich in nichts nachsteht. Es gilt mehr denn jeh, Sorge zu tragen zu der wichtigsten Lebensgrundlage, die wir haben. Am Dorfrand von Schwarzenburg gibt es einige gewitzte Vordenkerinnen und Vordenker, die dies erkannt haben und täglich umsetzen.

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«Wir dürfen mehr wollen!»

Yohana Gulay und Wafaa Bazzi sind Mamas mit Herz und Seele – und zwei Frauen, die sehr genau wissen, was sie wollen und was sie sich für ihre Zukunft wünschen. Das war aber nicht immer so. Wie ihnen mit Hilfe des Mütterzentrums Bern-West der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben gelang und wie sie ein ganz neues Selbstbewusstsein erlangten, davon erzählt dieser Bericht.

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Die stillen Hüter des Lebens

Können Sie sich einen Himmel ohne Vögel vorstellen? Einen Fluss ohne seine Bachläufe oder die Erde ohne ihre grüne Lunge?
Unsere Bäume und Wälder sind von unermessbarer Wichtigkeit für ein funktionierendes Ökosystem, zu dem auch wir dazu gehören – denn auch wenn der Mensch immer wieder dazu neigt, sich als abgespalten von der Natur wahrzunehmen, ist auch er letzten Endes Teil davon. Dies wieder wahrzunehmen, gelingt kaum einfacher, als wenn wir uns aufmachen in den nächstgelegenen Wald – am besten mit ausgeschaltetem Handy. Nicht umsonst fühlt es sich wie eine Art Schwellenübertritt an, sobald man einen Wald betritt. Der ganze Alltagslärm rückt in den Hintergrund und die Welt wird auf einmal ganz leise. An die Stelle des kalten, blauen Bildschirmlichts rücken warme und ruhige Farben, Abgase und der Fritteusengeruch vom Restaurant nebenan machen behaglich holzig-erdigen Düften Platz. Willkommen im Reich der Bäume.

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«Zämeha, zämestah»

Man sei gerne gewillt, den strengen Anforderungen nachzukommen, um weiterhin hochqualitative Lebenmittel zu produzieren, aber nicht ohne entsprechende Wertschätzung – so tönte es am Abend des 23. Februars beim Tavel-Denkmal in Rüeggisberg. Aber nicht nur dort: Auch in Langenthal, Schüpbach, Kerzers und im Berner Oberland kamen an diesem Abend Landwirte zusammen, um gemeinsam eine Mahnwache zu halten und für alle sichtbar für ihre Anliegen zu demonstrieren. Organisiert wurde das ganze von einer Gruppe Berner Bauern rund um Urs Haslebacher, Gesamtkoordinator, Landwirt und Gemeindepräsident von Thurnen. In ihrem Ankündigungsschreiben liessen die Verantwortlichen vernehmen, dass man friedlich demonstrieren wolle, ohne die Bevölkerung zu verärgern oder in ihrem Alltag zu behindern. Konkret hiess das: Präsenz zeigen, ohne aufdringlich zu sein, laut sein, ohne Krach zu machen.

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Ein Haus – viele Emotionen

Loslassen – etwas, was den einen leichter fällt, den anderen schwerer. Der Mensch bindet sich gerne an andere Menschen, an bestimmte Orte und mitunter auch an Objekte oder, besser gesagt, an die Erinnerungen, die mit diesen verknüpft sind. Doch wie alles im Leben sind auch unsere Bindungen temporär – und was alles passieren kann, wenn diese wegfallen, das zeigt das Theater Toffen in seiner diesjährigen Produktion «Das Haus», einer Komödie von Brian Parks.

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Der vergessene Berg

Zwischen den Gipfeln des Gantrischgebirges liegt ein Gebiet, um welches sich noch heute viele Erzählungen ranken. Es scheint, als bliebe dieses idyllische Gebiet gerne ein wenig für sich, als fühlte es sich wohl auf den stilleren Plätzen. Die Rede ist von der Exklave Nünenen. So ist beispielweise vielen bis heute nicht bekannt, dass das Gebiet, das kaum 10 Kilometer vom Hauptort entfernt ist, zur Gemeinde Rüeggisberg gehört. Ein Ausflug in die reiche Geschichte der Nünenenalp hilft, das Gebiet «ännet» dem Kartenrand besser kennenzulernen.

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Die (Werbe-)Küche der Galactina & Biomalz AG

Über Ernährung, Nahrungsmittel und Selbstoptimierung wird aktuell viel diskutiert und debattiert, das Geschäft mit neuen Produkten boomt ebenso wie die Versprechungen zu sogenannten Superfoods und Nahrungsergänzungsmitteln. Was heute fast überbordet und bis zu den Begriffen Schönheits- und Ernährungswahn reicht, kommt mit einer Rückblende im Schloss Belp auf den Tisch.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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