Autor: Miriam Schwarz

Ein ausgeklügeltes Netzwerk

Wer sich einmal die Zeit nimmt, tief durchzuatmen, sich unter einer Linde auf ein Bänkli hockt und seine Sinne öffnet, der bemerkt viele Dinge. Hier ein Knacken der Äste, da ein Rascheln der Blätter, eine frische Lindenblüte, die leichtfüssig wie eine Fee auf den Schoss hinabflattert. Dort ein Schatten, der in Sekundenschnelle vorbeihuscht: War’s ein Vogel oder doch ein Eichhörnchen? Kurz: Der Lindenbaum ist voller Leben. Doch neben dem, was sich vor unserer Nase abspielt, gibt es noch mindestens eben so viel Leben, welches im Verborgenen abläuft.

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«Irgendwann…»

Irgendwann – ein Wort wie jedes andere, könnte man meinen. Doch dieses Wort hat Christian Liniger durch die schlimmste Zeit seines Lebens getragen und ihn auch in den dunkelsten Tagen nie aufgeben lassen. «Irgendwann… irgendwann zeige ich es euch. Irgendwann werde ich frei sein.»

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Schatzkammer Ortsmuseum

Was haben eine hölzerne Heugabel, ein buntes Kirchenfensterfragment, eine Impfbestätigung aus dem 19. Jahrhundert, eine versteinerte Muschel und ein gusseisernes Brezeleisen gemeinsam? Sie alle sind Teil der Sammlung des Ortsmuseums, mit Belper Geschichte(n) und Erinnerungen verbunden und können als materielle Zeitzeugen immer wieder neu betrachtet und befragt werden. Die Jahresausstellung feiert zum 30. Geburtstag des Ortsmuseums die Sammlung.

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«Schattenspiel im Sternenlicht»

Viele von uns sinnieren über die grossen Fragen des Lebens. Obwohl wir nie eine Antwort erhalten werden, setzen wir uns damit auseinander. Sonja Laurèle Bauer sucht und findet Parallelen zwischen Sternen und Menschen. Sie macht sich aber auch Gedanken zu weltlichen Dingen, die unmittelbar in die grosse Sinnfrage hineinführen.

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Ein Fest der künstlerischen Vielfalt

Seit zehn Jahren werden in den historischen Räumen des Schlosses Belp unter anderem Werke von Kunstschaffenden von nah und fern gezeigt. Die Schlossgalerie Belp wurde damals von sechs kreativen Menschen aus der Region gegründet.

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«Wir dürfen die Natur nie unterschätzen»

Die Gürbe glitzert friedlich in der Sonne an diesem heissen Sommertag. Doch dass aus gemächlicher Idylle blitzschnell bitterer Ernst werden kann, zeigte sich damals 1990, als sich im Gurnigelgebiet ein Jahrhundert-Gewitter entlud. Die reissenden Wassermassen richteten in mehreren Gemeinden grossen Schaden an, auch in Toffen. «Bei der Marag-AG stapelten sich mehrere Autos übereinander», erinnert sich Hans Ulrich Tanner, der während über 20 Jahren beim Wasserbauverband Untere Gürbe und Müsche (WGM) tätig war und einen grossen Anteil am Hochwasserschutzprojekt 2 des WGM hat.

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Eine Oase der Biodiversität

Die Moorlandschaft Gurnigel / Gantrisch zählt zu den Grössten und Schönsten der Schweiz. Das Mosaik aus Hochmooren, Flachmooren, Wiesen, Weiden und Wäldern beherbergt eine grosse Anzahl seltener Tiere, Pflanzen und Pilze. Diesen Schatz gilt es zu bewahren, denn hierzulande sind über die letzten 150 Jahre 90 % der Moore zerstört worden.

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«Du musst dafür brennen»

Seevaratnam Thekalolibawan alias «Kanet» ist seit bald 20 Jahren Wirt des Restaurants Bütschelegg. 20 Jahre, in denen sich vieles auf dem «Hoger» am Fusse des Gantrisch-Gebirges verändert hat. Vieles ist aber auch beim Alten geblieben – zum Beispiel die einzigartige Herzlichkeit, die Kanet jedem seiner Gäste seit den Anfängen entgegenbringt. Ein Porträt eines Mannes, der sich mehr als einmal mit der Frage konfrontiert sah: Was bedeutet eigentlich Heimat für mich?

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Aktuelle Berichte

Wildnis – ein schöner Mythos?

Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.

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«Ein Dorf braucht Gemeinschaft»

Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.

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Zuhause in der Spätantike

«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.

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Unkontrollierbare Naturkräfte

Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?

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Kleine Flächen, grosse Wirkung

Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.

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