
Nächtliche Aufräumer
Es ist eine eher kühle Septembernacht. Während kaum mehr jemand draussen unterwegs ist, machen sich zwei Fischereiaufseher des Kantons Bern auf den Weg. Ihr Ziel: Ein Einblick in den Dohlenkrebs-Bestand der Region Gantrisch.

Es ist eine eher kühle Septembernacht. Während kaum mehr jemand draussen unterwegs ist, machen sich zwei Fischereiaufseher des Kantons Bern auf den Weg. Ihr Ziel: Ein Einblick in den Dohlenkrebs-Bestand der Region Gantrisch.

Aus ihrer Heimat geflohen, sind sie heute Teil unserer Nachbarschaft. An einige Sitten und Gewohnheiten mussten sie sich anfangs erstmal gewöhnen. Offen und ehrlich geben vier Menschen Einblick in ihr Empfinden zum schweizerischen Zusammenleben.

Es zieht sich kein Graben entlang der Sprachgrenze. Aber es gibt einige Flüsse, die eine Grenze bilden. Die Suze, die Saane, die Aare und die Sense. Zieht sich demnach ein Graben mitten durch unsere Region? Wenn ja, weshalb sprechen dann die «ännet dr Seise» auch so etwas wie Deutsch? Und weshalb heisst denn der Röstigraben hier nicht «Häppere-Brägu-Grabe»?

Müssen Wildtiere flüchten, verlieren sie dabei wertvolle Energie. Diese Flucht geschieht aufgrund der zunehmenden Aktivitäten von uns Menschen in der Winterlandschaft immer öfter, wie die Geschichte des kleinen Schneehasen zeigt. Mit einfachen Verhaltensanpassungen können wir die Gefahr für die Wildtiere reduzieren.

Die Gegend um den Gurnigelpass lockt im Winter viele Langläuferinnen und Langläufer in den Schnee. Der Loppet als Wettkampf für Klein und Gross ist für viele von ihnen ein Saisonhöhepunkt.

Nach zehn Jahren geht Ruth Gfeller in den wohlverdienten Ruhestand. Die Geschäftsleitung der Spitex Gantrisch übernimmt Wolfgang Stubner. Viel Erfahrung geht, viel Wissen kommt.

Auf Initiative des Naturparks Gantrisch trafen sich Mitte November in Schwarzenburg Planerinnen, Architekten, Gemeindemitarbeitende und die interessierte Öffentlichkeit zum ersten regionalen Forum für Baukultur und Energie. Die Tagung mit vielseitigem Programm bot viel Raum, sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen und das Bewusstsein für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, moderne Wohnraumansprüche und energetisch sinnvolle Lösungen zu schärfen.

Eine grosse Besucherumfrage auf dem Gurnigel hatte zum Ziel, das Handeln von Personen, die im Naturpark Freizeitaktivitäten ausüben, besser zu verstehen. Diese Forschungsarbeit wurde von Dr. Roger Bär der Uni Bern durchgeführt. Mit den Erkenntnissen erhofft sich der Naturpark Gantrisch, die Sensibilisierungsarbeiten wirksamer gestalten zu können.

Im Guggisberg lebten die Bauern einst in guter Nachbarschaft mit dem Kleinen Volk. Oft traten die Zwerge in Erscheinung, wenn die Leute in Not waren oder wenn sich jemand in den endlosen Wäldern verlaufen hatte. Dem Volksmund zufolge befand sich auch in den Unterbalmflühen am Laubbach ein Eingang in ihr verborgenes Reich. Dieser Höhleneingang ist heute noch zu sehen und wird nach wie vor nach seinen einstmaligen sagenumwobenen Bewohnern benannt.
Das Gürbetal ist ein buntes und fruchtbares Tal mit einer florierenden Landwirtschaft, die hochwertige Produkte erzeugt und vermarktet. Heute kehren Tiere zurück, die zeitweise verschwunden waren. Im Siedlungsraum entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel. In den Dörfern und entlang der Gürbe finden Menschen Erholung und Schatten. Einwohnerinnen und Einwohner, Landwirtinnen und Landwirte sowie die Gemeinden sind stolz auf das, was sie gemeinsam geschaffen haben. Weil viele mit anpacken. Weil Engagement sichtbar wird. Es ist ein wunderbarer Ort voller Leben. Es ist das lebendige Gürbetal. Und es liegt in der Zukunft.
Der rund 100 kg schwere, muskelbepackte Pascal Moser stellte seine Explosivität und Schnellkraft an den Olympischen Winterspielen unter Beweis. Auch wenn es seinem neuen Viererbob-Team nur zu Rang 15 reichte: Der gebürtige Rüeggisberger erfüllte sich einen Traum.
Im neuen Stück des Theatervereins Toffen wird der Proberaum zur Bühne für menschliche Glanzstunden – aber auch Schattenseiten. Unter der musikalischen Leitung von Jan Martin Mächler und der Regie von Gian Pietro Incondi bringt das Ensemble eine Inszenierung auf die Bühne, die auf enge Zusammenarbeit setzt und tief in die menschliche Psyche greift. Die Premiere steht kurz bevor.
Hausärztinnen und Hausärzte tragen einen grossen Teil des Schweizer Gesundheitssystems, doch vielerorts fehlt die Nachfolge. In den kommenden Jahren stehen zahlreiche Pensionierungen an. Noch ist die Versorgung gesichert, doch Gemeinden und Vereine arbeiten an neuen Modellen, um die medizinische Grundversorgung langfristig zu gewähren.
Sie sind Treffpunkt, Netzwerk, Ausbildungsstätte und Charakterschmiede: die Vereine in unserer Region. Ihr Dienst für die Gesellschaft ist unbestritten, und ohne die Kultur der Ehrenamtlichkeit und der Mitsprache würde unser Demokratieverständnis leiden. Im Idealfall tragen Vereine auch etwas von Heimat in sich. Andreas Kehrli, Ehrenpräsident des FC Schwarzenburg und ehemaliger Gemeinderat, erzählt.