
Auftanken im Wald
Wann waren Sie das letzte Mal alleine im Wald, nur für sich, ohne Ziel und Zweck – einfach nur zum Sein?

Wann waren Sie das letzte Mal alleine im Wald, nur für sich, ohne Ziel und Zweck – einfach nur zum Sein?

Im Verein «Gwunder-Welten» schliessen sich Familien aus Schwarzenburg, Guggisberg, Rüschegg und Umgebung zusammen, die ihre Kinder daheim unterrichten.
Regelmässig spielen und lernen die Kinder auch im Wald.

RIFFENMATT – «Es ist, als würde der Wald mir ‹Danke› sagen.» Hans Michel pflanzt und pflegt seine Bäume mit Liebe und Rücksicht auf die Natur und auf die ureigene Vegetation des Naturparks Gantrisch. Seine Waldstücke sind zwar von kleiner Grösse, aber von grosser Vielfalt.

Was entsteht aus gefällten Fichten, Buchen oder Tannen und wer verarbeitet sie? Die «Gantrisch Zeitung» hat einige «Holzbetriebe» in der Region besucht.

Karin Remund organisiert Walderlebnisse für Kinder und Erwachsene, betreibt Lobbyarbeit für Holz und setzt sich für ihre neue Heimat ein.

Der alte Lotharsturmholzpfad «Gäggersteg» musste Ende April aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Der neue Steg soll zum Leuchtturmprojekt für die Region werden. Viele Hände lassen diesen Traum zusammen Wirklichkeit werden. Geplant wurde er vom Team Indermühle/ Thurston. Burgergemeinden spendeten Rundholz für den Steg, der Stahlbauer wurde vom Bernaville unterstützt. Der Bau erfolgt durch ein Lehrlingsprojekt mit 50 Zimmermannslehrlingen unter der Leitung der ARGE Gäggersteg. Eine tolle Leistung!

Anfangs September wurde die 9. Waldolympiade Gantrisch mit 14 Schulklassen aus dem Naturpark Gantrisch und den umliegenden Gemeinden erfolgreich durchgeführt. Der Anlass ist ein Highlight der Umweltbildung des Naturparks Gantrisch und war wiederum ein voller Erfolg.

Könnten Wildtiere sprechen, wäre Yves Portmann ihr Ansprechpartner. Als Wildhüter kennt er die beeindruckende Vielfalt der hier lebenden Tiere – und vermittelt bei Konflikten.

Ein Wald ist mehr als bloss «viele Bäume»: Er festigt Hänge, speichert Wasser, liefert Holz, bindet CO2 und produziert Sauerstoff. In ihm findet man Ruhe, Erholung, Pilze und Beeren. Er ist Heimat für zahllose Säugetiere, Amphibien, Insekten und Vögel, in ihm wächst eine Vielfalt an Pflanzen. Ein Drittel des Naturparkgebietes ist mit Wald bedeckt. Doch Stürme, Hitze und Trockenheit setzen ihm zu. Unterwegs mit Revierförster Peter Piller.

Nach langer Suche kann die Tradition des Weihnachtsmärits dieses Jahr wieder fortgesetzt werden.
Vieles liegt im Auge der Betrachterin. Doch wenn Peter Zbinden das Leben durch seine Linse betrachtet, entstehen spannende Beobachtungen über die einzelnen Generationen hinweg. Gut belichtet dank seiner respektvollen Haltung, scharf getroffen durch seine Lebenserfahrung und fein säuberlich bearbeitet, weil es nun bald 100 Jahre her ist, seit sein Vater «Foto Zbinden» eröffnet hat.
Aus einem lockeren Stammtisch wurde ein Verein, aus einer Idee ein Fest, aus ehemaligen Schulkollegen eine engagierte Truppe: Die «Baumer Gielä» prägen mit ihrer «Hiubi Chiubi» das Dorfleben und bleiben dabei ihren Wurzeln treu. Die beiden Vorstandsmitglieder Sven Hunziker und Nick Bartenbach geben Einblicke ins Vereinsleben.
Eine Mutter gibt ihr drei Wochen junges Baby einem fremden Mann in die Arme. Er und seine Frau sind fortan dessen Eltern. 35 Jahre später macht sich die
adoptierte Frau erstmals auf die Suche nach ihrer Herkunft. Eine Geschichte über Behördenversagen, aber auch über Verbundenheit über Kontinente und Jahrzehnte hinweg.
Seit vier Jahren schiesst der zusammen mit einem Bruder und drei Schwestern auf dem elterlichen Bauernhof in Riggisberg aufgewachsene Stefan Rüegsegger seine Tore für den HC La Chaux-de-Fonds. Wie lange er noch die Farben der Neuenburger tragen wird, steht in den Sternen. Rüegseggers Vertrag läuft Ende Saison aus und torgefährliche Zweiweg-Stürmer sind eine rare Spezies und deshalb sehr gefragt.
Italienerinnen, Tamilen oder Türkinnen in der Schweiz sind oft schon jahrzehntelang auch Schweizer Bürgerinnen oder Schweizer Bürger. Kinder mit familiären Wurzeln in Albanien, Afghanistan oder Eritrea sind an den Schulen in Toffen, Guggisberg oder Plaffeien die Klassenkameraden von Andreas und Finn, von Anna und Sophie. Wer seit vielen Jahren in der Schweiz lebt, möchte sich oft auch einbürgern lassen. Doch wie funktioniert das überhaupt?
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