
Gestern bestellt, heute geerntet und geliefert
Familie Riem aus Kirchdorf geht Herausforderungen mutig an und ermöglicht mit viel Einsatz und Herzblut einen innovativen Direktvertrieb. Ihre Kundschaft kann es gemütlich nehmen.

Familie Riem aus Kirchdorf geht Herausforderungen mutig an und ermöglicht mit viel Einsatz und Herzblut einen innovativen Direktvertrieb. Ihre Kundschaft kann es gemütlich nehmen.

Aufgeregt laufen die Wollschweine auf den Zaun zu. Sehen sie Anna oder Christian Böhlen, gibt es meist etwas zu fressen. Nebenan schaukeln die Leinblüten im Wind, die Lupinen reifen an der Sonne.

Die drei Frauen Manu, Etiam und Mirjam* haben in der Altstadt eine Art «offenes Wohnzimmer» eingerichtet, in dem gespeist, geplaudert, geteilt und geschenkt wird.

Zwischen dem Längenberg und dem Belpberg, dank S-Bahn nahe an der Stadt und dennoch ländlich, liegt die Gürbetaler Gemeinde Toffen. Das Dorf wird in den nächsten Jahren dank zweier Projekte ein noch attraktiverer Wohn- und Arbeitsort.

Mit ihrer ländlichen, aber gut erschlossenen Lage nahe der Stadt ist die Gemeinde Wald ein beliebter Wohnort. Dank dem Bauernpfad bietet sie sich auch als attraktiver Ausflugsort an.

Im Gantrisch ist noch viel urtümliche Natur zu finden. Diese kann ein Übergang in die Welt der Geister und Naturkräfte sein, weiss Andreas Sommer. An einem seiner
liebsten «Übergangsorte» erzählt er von Grenzen und Verbindungen.

Ein Spielfilm, der grösstenteils im Naturpark Gantrisch spielt und in dessen Sagenwelt eintaucht: «Der weisse Hirsch vom Gantrisch» kommt endlich ins Kino.

Von weit her reisten sie an, um vom gesunden Wasser zu trinken und zu kuren. Und man sagt, dass in den Pfaffenlöchern oben die Mönche hausten, die das Kloster Rüeggisberg begründeten. Ein Kraft- und Ruheort war die vormalige Pension Gutenbrünnen, und das soll die dieses Jahr neu eröffnete Herberge auch wieder sein.

Bevor es normal war, das ganze Jahr hindurch Orangen und Papayas in den Läden zu finden, waren die Menschen in unseren Breitengraden, besonders im Winter, auf einheimische Vitaminlieferanten angewiesen.

«Finde heraus, was in dir ist – draussen» – Das Motto des Gantrisch Trails ist klar: In der freien Natur sollen sowohl körperliche wie auch psychische Grenzen ausgelotet werden, um das eigene Potenzial erfahren zu können.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.