
1000 Kilometer pro Woche
Die von Streusiedlungen geprägte Gemeinde musste sechs von acht Schulhäusern schliessen. Ein ausgeklügeltes Transportsystem ermöglicht auch den Kindern mit den abgelegensten Wohnorten den Schulbesuch.

Die von Streusiedlungen geprägte Gemeinde musste sechs von acht Schulhäusern schliessen. Ein ausgeklügeltes Transportsystem ermöglicht auch den Kindern mit den abgelegensten Wohnorten den Schulbesuch.

Gurzelen ist eine von 48 Gemeinden im Kanton Bern mit einer Basisstufe – neben Belp die bisher einzige im Naturpark Gantrisch.

Eigentlich suchte Rosetta Bregy nur Ruhe von der Hektik der Stadt. Heute hilft sie andern Suchenden, neue Orientierung zu finden.

Die Umstellung auf das System Kibon sollte kaum mehr als eine Formsache sein. Für viele Familien bedeutet sie aber den Verlust von bezahlbaren Kinderbetreuungsplätzen.

Einige Fragen, vereinzelt Kritik, verbreitet Anerkennung und Dankbarkeit: An den Gemeindeversammlungen im Naturpark Gantrisch zeigte sich, dass der Park von der Bevölkerung getragen wird.

Wegen Covid-19 wurde das Gurnigel-Bergrennen digitalisiert und fürs Simracing aufbereitet.

«Ideen sind gesucht» – die Skilifte auf dem Gurnigel brauchen eine Nachfolgelösung.

Die Abegg-Stiftung in Riggisberg ist ein international renommiertes Ausbildungszentrum für Fachleute in Textilkonservierung/ -restaurierung. Das Museum ist offen für alle und zeigt die «Highlights» aus der umfangreichen Sammlung.

Eine «Bierschlürferei» in der Dittligmühle, ein Foodtrail um Wattenwil herum, der szenische Rundgang im Gurnigelbad, ein neuer Gäggersteg, eine Drei-Pärke-Wanderung oder eine komfortable Übernachtung unter freiem Sternenhimmel, um nur einige der neuesten Angebote zu nennen: Im Naturpark Gantrisch ist in letzter Zeit einiges initiiert worden.

Eine engere Zusammenarbeit der schönen und vielfältigen Gruppenhäuser in der Region soll neue Lösungen und eine höhere Auslastung bringen. Darum wurde vergangenen November der Verein «Gantrisch Gruppenhäuser» gegründet.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.