
Radikal regionale Kunst
Binggeli will nicht belehren, mit dem Titel nicht zu viel vorwegnehmen. «Dialog», «Begegnung», «urban» − da ist schon viel gesagt. Sonst heissen seine archaisch anmutenden Skulpturen einfach «Lärche» oder «Thuja».

Binggeli will nicht belehren, mit dem Titel nicht zu viel vorwegnehmen. «Dialog», «Begegnung», «urban» − da ist schon viel gesagt. Sonst heissen seine archaisch anmutenden Skulpturen einfach «Lärche» oder «Thuja».

Die GantrischPlus AG lanciert zusammen mit einer breiten Trägerschaft und der Mobiliar Generalagentur Belp eine Geschenkkarte für unsere Region. Diese entspricht einem steigenden Bedürfnis nach kurzen und persönlichen Verkaufswegen.

Meiner Ansicht nach hat Bildung nur teilweise etwas mit Schulzimmer zu tun. Bildung ist Schule, Ausbildung, Weiterbildung und viel mehr. Im Alltag lernen wir ständig dazu – bewusst oder unbewusst.

Coronakrise, Klimawandel, Landflucht: Auf allen drei Ebenen der Nachhaltigkeit, nämlich Ökologie, Soziales und Wirtschaft, stehen wir vor grossen Herausforderungen. Doch anstatt in lähmende Ohnmacht zu verfallen, reagierte die Region Gantrisch und lancierte mutig und in beispielsloser Geschwindigkeit ein vielversprechendes Projekt: die Gantrisch Card.

Es ist Frühling und schon bald werden die ersten Rehgeissen ihre Rehkitze in die Felder der Landwirtschaft setzen. Die Rehkitze sind dort gut geschützt vor natürlichen Feinden, denn sie geben noch keinen Körpergeruch ab und sind so für die Fressfeinde kaum auffindbar. Was in der Natur gut funktioniert, ist aber kein Schutz vor den Mähmaschinen. Werden die Felder gemäht, sind die Rehkitze dem Mähwerkzeug schutzlos ausgeliefert.

Vor rund 900 Jahren wurde das Kloster Rüeggisberg erbaut. Nun kamen neue Details zur hohen Bauqualität ans Tageslicht.

Seit Freitag 14. Februar, stehen im Dorfkern von Heitenried «Perlen» aus Weidegeflecht. Sie sind ein Symbol für die «Gewässerperle Sense» und werden seit Herbst 2017 an immer neuen Standorten entlang der Sense aufgestellt.

Letzte Woche sagte ich der Buschauffeurin auf dem Längenberg persönlich, wie schön ich es finde, dass sie die Fahrgäste mit einem «Grüessech mitenand» begrüsst. Sie war sehr überrascht und hat sich so gefreut!

Eine Käserei, die in vierter Generation Spezialitäten und Urkäse nach Originalrezepten herstellt: Die Rüeggisberger Emmentaler Käserei-
en REK führen Tradition in die Zukunft.

18 Monate alt ist die Firma GantrischPlus AG inzwischen. Aus 11 Aktionärinnen und Aktionären sind über 80 geworden (und im September kommen weitere 40 dazu), das Gurnigel Berghaus entwickelt sich schrittweise zum Parkzentrum, eine Leistungsvereinbarung mit Bern Tourismus ist unterschriftsreif.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.