
Jubiläum und Abschluss
Pferde, Ponys und Kühe. Reiter, Fahrer und Läufer: Das Bauernpferderennen in Schwarzenburg zieht Jahr für Jahr eine grosse Zahl Teilnehmender und Zuschauer an. Nun sieht es so aus, als ob eine Tradition endet.

Pferde, Ponys und Kühe. Reiter, Fahrer und Läufer: Das Bauernpferderennen in Schwarzenburg zieht Jahr für Jahr eine grosse Zahl Teilnehmender und Zuschauer an. Nun sieht es so aus, als ob eine Tradition endet.

Von Riggisberg durch die Region Stafelalp-Gurnigel und wieder zurück – rennend, über Stock und Stein: Das ist der Gantrisch Trail, der jeden Herbst Hunderte naturbegeisterte Läuferinnen und Läufer anzieht. Nun ist die Anmeldung für die Ausgabe 2022 offen.

Die Aktivschwinger finden in den Medien ein grosses Echo. Insbesondere in der Saison mit dem «Eidgenössischen» berichten die Medien im Wochentakt über Schwingfeste und spekulieren über die Favoriten. Nicht so bei den Jungschwingern. Die Basis zum Erfolg wird beim Nachwuchs mit unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit durch die Schwingklubs geleistet, wie Beispiele aus der Region zeigen.

In drei Jahren kann das 30-jährige Bestehen gefeiert werden. Ein Weg vom Teil eines Turnvereins hin zu einem NLA-Club mit Meisterambitionen. Das Wichtigste aber sind weiterhin die UH BEO–Werte und die Nachwuchsarbeit, wie Sportchef Daniel Studer betont.

Nachdem das Schwingfest letztes Jahr aufgrund der Pandemie ohne Publikum stattgefunden hat, werden sich am 19. Juni 2022 die Tribünen wieder füllen. Das Teilnehmerfeld verspricht einen spannenden Ausgang in der Schwingarena am idyllischen Seeufer.

Traktorfahrer am Limit, begeisterte Zuschauer und engagierte Organisatoren: Das alles finden Besucher auch dieses Jahr bei einem der grössten Tractor-Pulling-Events der Schweiz.

Die 23-Jährige aus Wattenwil ist an den letzten Austragungen der Pumptrack-Weltmeisterschaften dreimal in Folge aufs Podest gefahren. Bei der ersten Durchführung der WM 2018 gewann sie auf Anhieb die Goldmedaille. Trotzdem fehlt ihr das begehrte Regenbogentrikot. Das will sie an den diesjährigen Weltmeisterschaften mit einem Sieg ändern.

Die Gründung des Belper Fussballvereins erfolgte am 25. Januar 1922. 100 Jahre später sollte dieses Ereignis zelebriert werden, doch wie so oft kam die Pandemie dazwischen. Stattdessen wird am 5. Mai der erste von mehreren Anlässen stattfinden.

Vor ziemlich genau 111 Jahren suchte Belp den Anschluss an die grossen Winterdestinationen. Geplant waren unter anderem Schlittelbahnen, eine riesige Eisbahn und sogar zwei Drahtseilbahnen.

Der gebürtige Brünisrieder gehört zu den erfolgreichsten Schwingern der Schweiz. In seinen 25 Aktivjahren gewann er 136 Kränze, davon fünf eidgenössische. Pellet wuchs als Drittältester von elf Geschwistern auf einem Bauernhof auf. Der 51-jährige Schreiner trat 2010 zurück. Er wohnt mit seiner Familie in Plaffeien.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.