Sieben Personen haben ihren Garten als Kursort zur Verfügung gestellt und wurden dadurch mit einer kostenlosen Gartenanalyse und der tatkräftigen Unterstützung der Gruppe belohnt. Gemeinsam wurde jeweils eine konkrete Naturaufwertung umgesetzt. Aus Schottergärten entstanden kleine Alpinen mit Sand und Wandkies, Glocken- und Flockenblumen ersetzten Rasenflächen und Kräuterspiralen wurden farbenfroh aufgepeppt.
Die Freude darüber war gross: «Ich bin überwältigt und habe grosse Freude an den neu geschaffenen Strukturen. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie sich alles entwickelt und freue mich auf die blühende Vielfalt», schreibt eine Teilnehmerin. Eine andere schwärmt: «Innert kürzester Zeit so viele Gehölze und Stauden zu pflanzen – es war eine Freude, in einer Gruppe anzupacken.»
Im Herbst wird es nun ruhiger. Statt zu pflanzen und zu säen, geht es ums Überwintern: Was darf stehen bleiben? Wo finden Tiere Unterschlupf? Und warum ist weniger Aufräumen manchmal mehr? Gemeinsam mit einer Gartenfachperson werden Vorbereitungsarbeiten für den Frühling gemacht. Besonders willkommen sind Naturanfängerinnen und Naturanfänger. Denn auch «weniger tun» will gelernt sein – und kann der Natur und uns selbst guttun.
Seit Ende August findet in jeder Gürbetaler Gemeinde ein kostenloser Kurs statt. Die Plätze sind beschränkt.