Flucht der Gantrisch-Gnome

Flucht der Gantrisch-Gnome

Der Rundgang «Gnomenweg Schwarzenburg» mit zehn Figuren oder Skulpturengruppen von Jürg U. Ernst ist ein kostenloses Angebot. Der Künstler will damit «eine pfiffige Attraktion und ein alternatives Angebot der Kulturvermittlung sein».

Man begegnet Betonfiguren wie dem «Sternengucker mit goldenem Käfig», dem «Wahrheitssänger mit seinem Worthülsenhaufen» oder dem «Thronfolger». Auch in manch privatem Garten versteckt sich noch der eine oder andere Gnom. Zum fünfjährien Jubiläum bietet der Kunstverein Schwarzenburg nun szenische Führungen durch den Gnomenweg an.

Dr. Targa Binoccolo und ihr Assistent Arpoio Oiador sind Experten der seltsamen Wesen, die seit einigen Jahren in Schwar­zenburg heimisch sind. Ursprünglich beim Gantrisch ansässig, mussten die Gnomen aus bisher noch unbekannten Gründen ihre Heimat verlassen und fanden hier ihr neues Zuhause. Die Gnomenforscherin und ihr Mitarbeiter präsentieren nun ihre neusten Forschungsergebnisse entlang des Gnomenweges, um vielleicht dort endlich den verschollen geglaubten Schatz dieses geheimnisvollen Volkes bergen zu können. So lautet die Geschichte hinter der Führung.

Der 75-minütige Spaziergang mit unterhaltsam-szenischem Charakter durch Schwarzenburg beleuchtet Lokalhistorisches aus dem Dorf und seiner Umgebung und verleiht den Gnomenskulpturen des Künstlers Jürg Ernst eine Stimme. Die szenische Führung wird geleitet durch die Berner Schauspielerin Katharina Lienhard und ihrem Kollegen Adrian Willi.

Am Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr findet die Premiere vor der Hauptversammlung des Kunstvereins statt. Weitere Vorstellungen sind für Sonntag, 22. Mai, um 10.30, 14 und 16 Uhr sowie Sonntag, 4. September, um 10.30, 14 und 16 Uhr geplant. | PD

INFO
Reservationen ab April auf
www.gnomenweg.ch

Teilen Sie diesen Bereich

Beitragstitel
Flucht der Gantrisch-Gnome

Die meistgelesenen Artikel

Kontakt