
Mit über 29’000 Mitarbeitenden ist Bauhaus heute eines der führenden Handelsunternehmen Europas. Seit der Eröffnung des ersten Fachcenters in Mannheim im Jahr 1960 hat sich das innovative Verkaufskonzept – Werkzeuge, Baustoffe und Heimwerkerartikel für Werkstatt, Haus und Garten unter einem Dach anzubieten – europaweit in 19 Ländern verbreitet. So auch in der Schweiz, wo 2006 in Niederwangen das erste Schweizer Fachcenter seinen Betrieb aufnahm. Heute ist die Bauhaus-Gruppe Schweiz mit den weiteren vier Fachcentren in Matran, Mels, Oftringen und Schlieren vertreten.

Als Zentrumsgemeinde, die stark gewachsen ist, hat Belp Investitionsbedarf. Gemeindepräsident Stefan Neuenschwander ist zuversichtlich, dass dank der engagierten Bevölkerung, der kompetenten Verwaltung und dem zielgerichtet arbeitenden neuen Gemeinderat die anstehenden Herausforderungen gemeistert werden können.

Irgendwann – ein Wort wie jedes andere, könnte man meinen. Doch dieses Wort hat Christian Liniger durch die schlimmste Zeit seines Lebens getragen und ihn auch in den dunkelsten Tagen nie aufgeben lassen. «Irgendwann… irgendwann zeige ich es euch. Irgendwann werde ich frei sein.»

Der Zahn der Zeit und intensive Nutzung hinterlassen Spuren auf so vielen Gegenständen des täglichen Bedarfs. Die Wegwerf-Gesellschaft tendiert dazu, Verbrauchtes und Kaputtes einfach durch (qualitativ oft minderwertige) Neuware zu ersetzen. Im Zeitalter der industriellen Massenanfertigung ist dies paradoxerweise oft die naheliegendste Lösung. Die «Autosattlerei & Möbelpolsterei Bernaco» in Belp setzt Zeichen für einen Gegentrend: Sie pflegt nicht nur die Handwerkskunst, sondern engagiert sich dafür, dass Reparatur und Restauration von altehrwürdigen Objekten wieder salonfähig werden.

«Bäup luegt fürenang» drückt treffend aus, worum es bei der Sorgenden Gemeinde Belp geht: Menschen unterstützen sich gegenseitig – im Quartier, im Haus, im Verein – einfach dort, wo sich das Leben abspielt. Es geht also um gelebte nachbarschaftliche Solidarität und Hilfe.

Was haben eine hölzerne Heugabel, ein buntes Kirchenfensterfragment, eine Impfbestätigung aus dem 19. Jahrhundert, eine versteinerte Muschel und ein gusseisernes Brezeleisen gemeinsam? Sie alle sind Teil der Sammlung des Ortsmuseums, mit Belper Geschichte(n) und Erinnerungen verbunden und können als materielle Zeitzeugen immer wieder neu betrachtet und befragt werden. Die Jahresausstellung feiert zum 30. Geburtstag des Ortsmuseums die Sammlung.

Benjamin Marti, SVP-Grossrat seit zweieinhalb Jahren, ist seit 2012 im Belper Gemeinderat und seit 2017 Gemeindepräsident. An den letzten Wahlen stellte er sich nicht mehr zur Verfügung. In seine Amtszeit fällt die Sanierung zweier Schulhäuser – eine davon erfolgreich, die andere noch ausstehend – und eine weitere grosse Abstimmungsniederlage. Aber auch die Modernisierung der Verwaltung, noch dazu während einer Pandemie – und ein Engagement, das in Werteüberzeugungen gründet.

Wer nicht weiss, was Strassenhockey ist und wie diese typische Randsportart funktioniert, muss sich nicht grämen. Gerade einmal 19 Vereine gehören dem Schweizer Dachverband «Swiss Streethockey» an, einer davon ist der 1999 ins Leben gerufene SHC Belpa 1107. Fünf Nationalteams kämpfen um internationale Meriten, eine Frauen-Equipe, die Männer-Nationalmannschaft und drei Nachwuchsteams (U20, U18, U16).

Am 22. September wählen die Belperinnen und Belper ihren Gemeinderat für die nächsten vier Jahre. Gemeindepräsident werden möchten zwei Männer. Der bisherige Vize Stefan Neuenschwander (SP) und der Mitte-Mann Markus Müller. Auf die Gewählten warten gewichtige Themen.
Wer an einem Sommerabend der Gürbe entlang spaziert, fühlt sich mitten in der Natur. Wer im Gurnigel abseits der Wege Pilze sucht, glaubt sich fast in der Wildnis. Und spätestens auf einer Bergwanderung scheint die Zivilisation weit weg zu sein.
Gewerbeausstellung bei vielerorts vollen Auftragsbüchern: Am Belp-Fest von Mitte Mai zeigten die Gewerbler, dass sie zum Dorfleben gehören. Gemeinderat Hans-Peter Iseli und Belper-KMU-Präsidentin Nicole Jost geben Einblick in die Planung des Grossanlasses.
«Das erste Mal seit Jahrzehnten sind diese Werke unserer Sammlung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen», sagt Michael Peter, Kurator der Sonderausstellung in der Abegg-Stiftung. Bis im November zeigt das Museum in Riggisberg Textilien aus dem spätantiken Wohnen. Die farbigen und sorgfältig bearbeiteten Stofffragmente sind nicht nur schön anzusehen, sondern tragen eine facettenreiche Geschichte in sich.
Wildnis spaltet die Geister. Bei den einen löst sie Faszination und Sehnsucht aus. Andere bestehen auf einem konsequenten Management der Natur. Wie weit hat sich der moderne Mensch heute von seinen natürlichen Grundlagen abgekoppelt? Und inwiefern beeinflussen ungehindert waltende Naturkräfte unser physisches und seelisches Wohlbefinden? Sind wir womöglich gar existenziell auf das Wilde angewiesen?
Ob Balkonkistli, wilde Ecke, Sandlinse oder Schulprojekt: Jeder Beitrag bringt mehr Farbe und Leben ins Gürbetal. Die sechs Beispiele zeigen, wie einfach der erste Schritt sein kann – und wie aus vielen kleinen Ideen gemeinsam etwas Grosses wächst.