Autor: Priska Iseli

Brücken verbinden

In der Region Gantrisch haben Brücken nicht nur geschichtliche und bautechnische Bedeutung, sie sind vor allem auch wichtige Verbindungen zur Pflege der Nachbarschaft innerhalb des Gebiets sowie über den Kanton hinaus. Brücken verkürzen einerseits die Wege, im anderen Sinne fördern sie den Austausch in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht, aber auch ökologisch gesehen.

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Ein halbes Jahrhundert «zmitts im Läbe»

Am 31. August feierte die Stiftung Bernaville in Schwarzenburg ihr 50-jähriges Bestehen. Seit 50 Jahren erbringt sie massgeschneiderte Dienstleistungen für
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in fast allen Lebenslagen. Markus Gimmel ist ein Bewohner, der seit Anfang in der Stiftung zu Hause ist und zeigt, wie das Motto der Stiftung «zmitts im Läbe» gelebt werden kann.

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Ein gesunder Boden bringt Frucht

Die Interessengemeinschaft «Freundeskreis Mutter Natur» ist entstanden, um den Anbau einer vielfältigen Nahrungskette in der Region zu optimieren. Gemeinsam Lösungen anstreben, lautet das Ziel. Das jüngste Projekt: die Anschaffung eines Standdreschers.

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Das eine ergänzt das andere

Ihr Zuhause aufwerten und das Land in Obhut nehmen, das ist die Idee der Familie Grünig in Kirchenthurnen. Die alte Seilerei erstrahlt in neuem Glanz, daneben entsteht der Acker «Seiliacher».

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Lebensraum Natur erträgt kein künstliches Licht

In den letzten 20 Jahren hat sich die Lichtverschmutzung bei uns gemäss Bundesamt für Umwelt mehr als verdoppelt. Die grossräumige Aufhellung der Nachtlandschaft stört den Biorhythmus von Mensch, Natur und Tierwelt. Ein nächtlicher Besuch des Naturparks Gantrisch regt zum Nachdenken an.

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Skitourismus im Gantrisch – Gefahren und Chancen

Die Saison 2020/2021 ist eine der schneereichsten der letzten Jahre. Durchschnittlich werden die Schneetage aber von Jahr zu Jahr weniger. Skilifte in Höhengraden wie dem Gantrischgebiet haben es nicht einfach, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Wie soll das weiter gehen? Stephan Lanz, Präsident Verein Wintersport Gantrisch, im Interview.

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Erlebnis in einem sicheren Rahmen – ja gerne

Die Nachfrage nach sicheren Erlebnissen in der Natur ist gross – noch stärker seit der Corona-
Pandemie. Ein «sicheres» Angebot spricht an, bringt aber mit sich, den Besucher vor Ort umfassend über das richtige Verhalten gegenüber Tier und Natur zu sensibilisieren.

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Bio – Regional – Natur…

BIRENA oder biologisch – regional – natürlich will in Schwarzenburg weitergelebt werden; die Nachfrage ist gross. Lieferanten und Genossenschafter nehmen stetig zu. Die erhaltenen Auszeichnungen zum Ökologiepreisträger und zum Umweltpreis zeigen, dass die Idee und die Entwicklung des Bioladens in die und für die Zukunft in die richtige Richtung läuft.

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Ein «gesellschaftliches Mitenang» wächst heran

Im Frühling verlieh der Naturpark Gantrisch der Idee des Generationenhauses den Innovationspreis in der Kategorie Gesellschaft. Die Entwicklung der Welt hat diese hervorgerufen. «Zusammen» und «beisammen sein», bunt gemischt durch die Altersgruppen, soll wieder mehr gefördert werden. Alle sind willkommen, Alt und Jung, ein bunter Strauss an Angeboten lädt ein. Die sieben Köpfe des Verwaltungsrats treiben das Ganze voran, etliche weitere Involvierte sorgen dafür, dass der Motor läuft. Geschäftsführerin Linda Zwahlen im Kurzinterview.

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Aktuelle Berichte

Dringend und drängend

Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.

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Nicht ewig überlegen

Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.

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Rückwärts ausgewandert

Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.

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«Wir und unsere Schule»

Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.

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Bewohnt, bewahrt, beseelt

Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.

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