
Gewerbe in der Region wird überlebensfähiger
Nicole Mühlestein aus Belp startete ursprünglich einen anderen Berufsweg im Bereich Gesundheit. Diesen brach sie ab und bildete sich hoch bis zur Landwirtin mit Meisterprüfung.

Nicole Mühlestein aus Belp startete ursprünglich einen anderen Berufsweg im Bereich Gesundheit. Diesen brach sie ab und bildete sich hoch bis zur Landwirtin mit Meisterprüfung.

Gerade in der Region Gantrisch ist ein schneller Internetanschluss nicht überall selbstverständlich. Viele wünschen sich dies jedoch – und immer mehr Betriebe sind darauf angewiesen. Ein Kleinunternehmen setzt sich nun für gute Anbindungen ein.

Familie Riem aus Kirchdorf geht Herausforderungen mutig an und ermöglicht mit viel Einsatz und Herzblut einen innovativen Direktvertrieb. Ihre Kundschaft kann es gemütlich nehmen.

Aufgeregt laufen die Wollschweine auf den Zaun zu. Sehen sie Anna oder Christian Böhlen, gibt es meist etwas zu fressen. Nebenan schaukeln die Leinblüten im Wind, die Lupinen reifen an der Sonne.

Von weit her reisten sie an, um vom gesunden Wasser zu trinken und zu kuren. Und man sagt, dass in den Pfaffenlöchern oben die Mönche hausten, die das Kloster Rüeggisberg begründeten. Ein Kraft- und Ruheort war die vormalige Pension Gutenbrünnen, und das soll die dieses Jahr neu eröffnete Herberge auch wieder sein.

Rund 200 Gäste besuchten am 30. Oktober das 14. Gantrisch Forum im Konferenzzentrum Kreuz in Belp. Der Anlass der Wirtschafts-Vision Gantrisch, der Gan-
trischPlus AG sowie des Naturparks Gantrisch stand unter dem Leitthema «Erfolg und Coaching – Aufbruchstimmung in der Region Gantrisch».

SCHWARZENBURG – Der Zeitplan der neu gegründeten GantrischPlus AG ist dicht gedrängt: Neuerungen im Gurnigel Berghaus und die Pächtersuche im Ottenleuebad sind nur die Spitze des Eisbergs. Geschäftsführerin Melissa Nef verrät, welche Projekte sonst noch anstehen.

BELP – Das «Gantrisch Forum» ist der traditionelle Herbstanlass der «Wirtschafts-Vision Gantrisch». Mit der 13. Ausgabe beschreiten die Organisatoren neue Wege, neben einem Referenten wird es nun auch ein Podiumgespräch geben. Am 30. Oktober geht es im Konferenzzentrum Kreuz um «Nachhaltig positive Fankultur für Wirtschaft und Tourismus». Markus Sohn, Präsident der «Wirtschafts-Vision Gantrisch», erklärt die Hintergründe.
Die Strasse in Toffen ist Verkehrsachse, Schulweg und Einkaufsstrasse zugleich. Ab dem kommenden Frühling soll sie umfassend saniert werden. Die Arbeiten dürften sich über rund zwei Jahre ziehen.
Am 19. September beginnen die Berner Herbstferien. Drei Wochen lang können sich die Kinder erholen, bis es ins lange Winterquartal geht. Drei Wochen? Für 21 Schülerinnen und Schüler in Belp sind es nur deren zwei.
Sie ist in Neuseeland geboren, dort aufgewachsen, hat den schwarzen Pass mit dem silbernen Farn und ist Nachwuchs-Nationalspielerin des Inselstaates. Doch seit drei Jahren wohnt die heute 21-Jährige Lara Colpi im Haus ihrer Tante in Guggisberg – und spielt Fussball beim FC Thun. Zwischen Arbeit und Training nimmt sich die Fussballerin Zeit, über die verschiedenen Reisen zu erzählen: die ihrer Eltern, die sie am anderen Ende der Welt zueinanderführte, die ihrer Fussballkarriere, und diejenige, die sie zurück in die Heimat ihrer Mutter führte.
Im Schulhaus Burgistein wird Schule neu gedacht: Statt Frontalunterricht stehen Projekttage, Mitbestimmung und jahrgangsübergreifendes Lernen im Zentrum. Gemeinsam mit der PHBern entwickelte die Schule ein Modell, das Sozialkompetenz, Selbstwirksamkeit und Freude am Lernen stärken soll – und dabei neue Wege des Unterrichtens aufzeigt.
Vermutlich gäbe es ein Dorf im oberen Gürbetal. Genauso eines, das den Felsen mit der spektakulären Aussicht umschmiegt. Nur: Würden die beiden Ortschaften heute wirklich Wattenwil und Burgistein heissen? Wohl kaum. Die Namen zeugen von den Familiengeschichten auf Schloss Burgistein. Seit dem 13. Jahrhundert. Ein Ort, bei dem es zwar auch um Herrschaft ging, aber seit jeher fast noch ein wenig mehr um Würde und Menschlichkeit.